Liebes Studiwerk Team,
ich freue mich seit dem ersten Tag an dem die Mensa wieder geöffnet hatte, dass man wieder ein leckeres Essen am Campus bekommt.
Bis zur Wiedereröffnung der Bibliothek lief auch alles entspannt und gesittet ab.
Seitdem gibt's in der Schlange allzu oft keinen Abstand und auch an den leider wenigen Tischen wird entweder keine Rücksicht auf Abstand gehalten, oder, auch sehr ärgerlich, Tische direkt vor der Mensa sind den ganzen Mittag von Lerngruppen besetzt, natürlich ohne Abstand, so dass die Chance sich zum Essen zu setzen noch kleiner wird als sie es ohnehin ist.
Zumindest in den Räumlichkeiten der Studierendenwerke wäre es nett, wenn ihr wenn nötig auch mal mündlich an die Abstandsregelungen erinnern würdet, gerade vor dem Hintergrund der immer lauter werdenden Appelle aus Politik und Wissenschaft. Es wäre zu schade, wenn die Mensa bald wieder komplett schließen müsste.
Vielen Dank für euren Einsatz!
Liebe Anna,
vielen Dank für Ihre Mail.
Gerne nutze ich die sich uns dadurch bietende Gelegenheit einige betriebliche Fakten zur angesprochenen Thematik der Mehrwegbehältnisse beizusteuern.
Fakt ist, dass die Corona-Verordnung (aktuell ist es die 26.) der Grund dafür ist, dass wir die Mehrwegschalen bereit stellen.
Denn besagte Verordnung fordert bspw. einen Tischabstand von 1,50 Meter, was die verfügbaren Sitzplätze in unseren gastronomischen Betrieben deutlich reduziert.
Darüber hinaus hat diese Verordnung – zumindest aus unserer mittelbaren Sicht - zur Folge, dass der aktuelle Hochschulbetrieb nur eingeschränkt in Präsenz stattfindet.
Unter dem Strich haben wir es daher mit deutlich geringeren Gedeckzahlen zu tun. Das wieder führt dazu, dass ein Betrieb unserer großküchentechnischen Spülanlagen ökologisch und ökonomisch keinen Sinn machen. Dies liegt darin begründet, dass diese Großanlagen auf Voll-Lastbetrieb ausgelegt sind und keine modulare Betriebsweise kennen.
Als Ableitung daraus bieten wir also – so lange sich die genannten Rahmenbedingungen nicht ändern – Einweg- bzw. Mehrwegschalen an.
Mehrwegschalen deswegen, weil wir Verständnis dafür haben, dass einige unsere Gäste Einweggeschirr (selbst wenn es wie in unserem Falle komplett CO2-neutral produziert wurde und kompostierbar ist) ablehnen. Darum haben wir für diese ökologisch engagierten Besucher die Mehrwegschalen beschafft und – wenn auch unter Mühen – mittlerweile das Spülen des Mehrwegbestecks (jenseits der Großspülmaschine) ermöglicht.
Summa summarum sind wir daher der Ansicht, dass wir mit der beschriebenen Vorgehensweise die zur Zeit aus Nachhaltigkeitssicht beste Lösung bieten.
Ich hoffe, dass Sie uns auch weiter treu an der Seite bleiben – auch um als Erste mit zu erleben, wie wir wieder stante pedes zum Mensageschirr greifen und die Großspülmaschine anwerfen, sobald wir wieder „freie Bahn“ haben.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wagner
- Geschäftsführer -